KanarienvögelDeutsch-Haubedeutsch-weiß / rot(Canaries) |
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Während meiner Jugend habe ich Hauben-Kanarien (Deutsch-Haube)
in den Farbschlägen rot und deutsch-weiß
gezüchtet. Besonders die schönen Hauben-Vögel, die eine
Freundin als Toupet-Vögel bezeichnet hat, gefielen mir.
Da ich während meines Studiums in Braunschweig leider nur eine kleine 25 qm Wohnung hatte, mußte ich meine Zucht aufgeben. Während der Zeit habe ich mich etwas mit der Aquaristik beschäftigt. Seit 1996 beschäftige ich mich mit der Haltung und Zucht kleiner
Krummschnäbel.
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Der Faktor ist dominant, allerdings doppelt auftretend letal, d.h. solche Vögel sind nicht lebensfähig. Bei dem Faktor handelt es sich um eine "Fettfarbe", d.h. deutsch-weiße Kanarien zeigen besonders an den Schwingen noch einen Anflug ihrer "anderen" Fettfarbe z.B. rot oder gelb. Aufgrund der "Letalität" werden deutsch-weiße Kanarien immer mit einem "normal" farbigen Vogel verpaart, woraus dann im Schnitt 50% weiße und 50% andersfarbige Jungvögel fallen. |
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Neben gelb ist
rot die bekannteste Farbe bei Kanarien. Die
Farbe ist keine natürliche Mutation, sondern durch Einkreutzung des
Kapuzen-Zeisigs "entwickelt" worden. Rote Kanarien werden und bleiben nur
dann rot, wenn sie während der Mauser Rotfutter erhalten. Rotfutter
heißt genauer gesagt: Beta-Carotin. Dieser Farbstoffe wird auch für
Lebensmittel für uns Menschen verwendet, z.B. in Säften, Käse,
etc.. Beta-Carotin kann den Vögeln über das Futter z.B. Möhren
und rote Paprika gereicht werden. Dies ist allerdings in der Regel
nicht ausreichend, um kräftig gefärbte Tiere zu bekommen, daher
wird meist über das Trinkwasser zusätzlich Beta-Carotin als "lösliches"
Pulver verabreicht. Beta-Carotin läßt sich allerdings nur schwer
in Wasser auflösen, daher ist es immer eine schöne Sauerei, wenn
Kanarien mit dem Trinkwasser "spielen".
Rote Kanarien, die während der Mauser kein oder nur wenig Beta-Carotin zu sich nehmen, werden orange oder gelb, orange, rot gescheckt. |
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Der Faktor ist genauso wie der Deutsch-Haube Faktor dominant und doppelt auftretend letal. Aufgrund der "Letalität" werden Deutsch-Haube Kanarien immer mit einem Vogel mit "normalem" Kopf verpaart, woraus dann im Schnitt 50% Deutsch-Haube und 50% Jungvögel mit glattem Kopf fallen. Bei der Auswahl des glattköpfigen Partners ist darauf zu achten, daß er einen kräftigen Kopf hat, um die Haube gut zur Geltung zu bringen. |
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